Aus gegebenem Anlass - Neue Aussichten für unser Freibad - mit 37° Nordost kommt vieles zusammen
Rund um das Gladbecker Freibad und das Stadion wird sich in den kommenden Jahren im Rahmen von 37° Nordost einiges verändern. Dabei kommen gleich mehrere Entwicklungen zusammen: Investitionen in die bestehende Anlage mit Hilfe von Fördermitteln verbinden sich mit Entwicklungen hin zu einem völlig neuen Umfeld.
Wo heute die B224 den Stadtraum noch trennt, sollen neue Wege, Grünräume und Nachbarschaften entstehen. Freibad, Stadion, Wittringer Wald und das neue Quartier am Stadionbogen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Orte rücken enger zusammen, und aus einzelnen Freizeitorten wird Schritt für Schritt ein zusammenhängender Sport-, Freizeit- und Erholungsbereich.
Freibad, Stadion, Tennisanlagen und Wittringer Wald bilden schon heute einen wichtigen Freizeitstandort in Gladbeck. Dessen Lage ist allerdings stark von der B224 geprägt. Die vielbefahrene Straße trennt den Bereich von den Wohngebieten und erschwert die Verbindung.
Genau hier setzt 37° Nordost an und eröffnet neue Möglichkeiten.
Mit dem geplanten Umbau der B224 und der Verlagerung des Verkehrs in einen Tunnel, verändert sich die Lage von Freibad und Stadion grundlegend. Sie werden Teil eines neuen Stadtraums mit Grünflächen, Fuß- und Radwegen, Freizeitangeboten und einer neuen Nachbarschaft. Bestehende Orte werden dabei nicht für sich allein betrachtet, sondern stärker miteinander verbunden.
Ein neues Gegenüber
Auf der „anderen“ Seite der neuen Verbindungsstraße auf dem Tunnel entsteht ein neues Quartier: das „Quartier am Stadionbogen“. Damit bekommen Freibad und Stadion ein neues städtisches Gegenüber. Vorgesehen sind dort u.a. Wohnungen, ein Quartierstreff, ein Mobilitätshub sowie gastronomische und weitere Angebote. Grüne, autofreie Wege durchziehen das Quartier.
Es entsteht eine neue Nachbarschaft zwischen Wohnen, Sport und Freizeit. Wer künftig im Stadionbogen lebt, hat Freibad, Stadion und Grünräume direkt vor der Tür. Gleichzeitig profitieren Besucher:innen von einem lebendigeren Umfeld mit neuen Wegen, Plätzen und zusätzlichen Aufenthaltsmöglichkeiten.
Ein neuer Freizeitort direkt vor der Tür
Ein wichtiger Baustein ist der rund 2,7 Hektar große Park am Stadionbogen. Er verbindet das neue Quartier mit Freibad, Stadion und Tennisclub und schafft einen öffentlichen Freizeitbereich für alle Altersgruppen. Geplant sind Grünflächen, Spiel- und Sportangebote, Treffpunkte und natürlich auch Bereiche zum Ausruhen und Runterkommen.
Damit beginnt der Freizeitbereich künftig nicht erst hinter dem Eingang des Freibads oder im Stadion. Schon davor entsteht ein Ort, an dem man sich treffen, bewegen oder einfach eine Pause machen kann.
Ein neuer Auftritt für Freibad und Stadion
Auch unmittelbar rund um das Freibad soll sich die Situation verändern. Neue Grünflächen und Sitzmöglichkeiten werten den Bereich auf, während das denkmalgeschützte Eingangsgebäude erhalten bleibt nun aber besser zugänglich und präsenter ist.
Ein zentraler Platz markiert künftig den neuen Eingangsbereich von Freibad und Stadion. Hier treffen die verschiedenen Wege zusammen: aus dem Quartier, dem Park und aus Richtung Wittringer Wald. Aufenthaltsmöglichkeiten, ein Pavillon sowie ein Kiosk oder eine mobile Gastronomie können zusätzlich dafür sorgen, dass aus dem heutigen Eingangsbereich ein richtiger Ankunfts- und Treffpunkt wird.
Näher am Wittringer Wald als je zuvor
Auch die Verbindung zum Wittringer Wald wird gestärkt. Neue Fuß- und Radwege schaffen Verbindungen vom Wald über den Bereich von Freibad und Stadion bis in die angrenzenden Wohngebiete. Damit liegen die Sport- und Freizeitangebote künftig an einer neuen Verbindung zwischen Stadt und Naherholungsgebiet.
Wer zum Schwimmen oder ins Stadion kommt, kann den Besuch so leichter mit einem Spaziergang oder einer Radtour durch den Wittringer Wald verbinden. Umgekehrt werden Freibad und Stadion stärker Bestandteil der Wege, die aus den Wohngebieten ins Grüne führen.
Besser mit dem Rad erreichbar
Für Radfahrer:innen entstehen darüber hinaus neue und verbesserte Verbindungen im gesamten Projektgebiet. Die Rahmenplanung sieht übergeordnete Radwege vor, die die neuen Quartiere miteinander und mit den umliegenden Stadtteilen verknüpfen.
Das bedeutet auch für die Nutzer:innen von Freibad und Stadion: Die Anreise mit dem Fahrrad wird attraktiver und der Standort besser in das Gladbecker Wegenetz eingebunden. Der Freizeitbereich wird Teil eines größeren Netzes aus Alltags- und Freizeitwegen.
Rückenwind auch für das Freibad selbst
Zu den Veränderungen rund um den Standort kommt eine weitere gute Nachricht: Der Bund stellt rund 1,4 Millionen Euro für die Sanierung des Gladbecker Freibads bereit. Die Förderung reicht zwar noch nicht für eine vollständige Sanierung, bildet aber eine wichtige Grundlage für weitere Maßnahmen. Wie die Mittel konkret eingesetzt werden, soll nach Erhalt des Förderbescheids gemeinsam mit dem SV Gladbeck 13 beraten werden.
Für Freibad und Stadion kommen damit mehrere Entwicklungen zusammen: Investitionen in die bestehende Anlage und gleichzeitig ein völlig neues Umfeld. Mit neuen Wegen, einem Park vor der Tür, einer stärkeren Verbindung zum Wittringer Wald und dem Quartier am Stadionbogen als neuem Gegenüber wächst perspektivisch hier ein Sport- und Freizeitstandort zusammen, der künftig besser erreichbar, grüner und stärker in die Stadt eingebunden ist.
Für Fragen zum Thema 37° Nordost und speziell dem Rahmenplan steht das Projektteam gerne zur Verfügung: Kontakt
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Das hier ist ein Sonderbeitrag als Ergänzung zur Sammlung von Beiträgen, die die Inhalte der Rahmenplanung erläutern.
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