ISEK-Serie Teil 2: Beteiligte und Beteiligung

Wer etwas will, muss etwas dafür tun. Die Stadt möchte das Ziel des Zusammenwachsens im Stadtkern erreichen. Dafür sind Maßnahmen notwendig – der Bau von Wegen und Grünflächen zum Beispiel. Die müssen finanziert werden. Daher ist die Stadt Gladbeck diejenige, die zeigen muss: Was wollen wir machen? Und was kostet das Ganze?

Die Stadt muss also liefern und ist die Hauptprotagonist in diesem Verfahren. Informationen, Informationen, Informationen. So viel wie möglich. Zusammengefasst in einem ISEK. Wer liest das Ganze? Diejenigen, die über die Verteilung der Fördermittel entscheiden oder zumindest diese Entscheidungen vorbereiten. Für uns sind das die Bezirksregierung in Münster sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf (kurz MHKBD). Gemeinsam bereiten die beiden Häuser die Entscheidung der Ministerin über die Verteilung der Fördermittel der Städtebauförderung vor. Zudem beraten sie die Kommunen auf deren Weg zum Förderantrag.

Obwohl es sich grundsätzlich um Mittel der StädteBAUförderung handelt wird das ISEK integrativ erarbeitet. Soll heißen, dass alle Themen einer Stadtverwaltung darin behandelt werden (können). In den zurückliegenden Jahren wurden viele ISEKs mit sozialen Maßnahmen gefördert (Programm „Soziale Stadt“). Heute liegt der Schwerpunkt mehr auf dem „Bauen“, bei dem seit einigen Jahren die Aspekte des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung berücksichtigt werden müssen. Über zwei Runden der Ämterbeteiligung wurde in unserem Prozess gewährleistet, dass alle Stellen der Verwaltung in den Prozess eingebunden waren und die Möglichkeit hatten, Anmerkungen bis hin zu eigenen Projekten einzubringen.

Die Bürgerschaft wurde in einer Beteiligungsveranstaltung im November 2025 direkt in den Prozess eingebunden. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnten die wichtigsten Maßnahmen des ersten Teil-ISEK benannt und intensiv diskutiert werden. Auf dem Weg zum Förderantrag erfolgt die Information über den Förderantrag hier auf der Website. Darüber hinaus steht das Projektteam gerne für Fragen zum Thema zur Verfügung.

Zu guter Letzt, aber natürlich nicht weniger wichtig, wird die Politik zu einem Workshop eingeladen. Um nicht durch die begrenzte Zeit in einer Ausschusssitzung eingeschränkt zu werden, soll den Entscheider:innen der Inhalt des ISEKs und des Förderantrages im Detail vorgestellt werden. Zudem wird Zeit sein für Fragen und Anregungen. Immerhin ist es am Ende der Stadtrat, der die letzte Entscheidung über den Förderantrag zu fällen hat.

Für Fragen zum Thema 37° Nordost, dem Rahmenplan oder der Veranstaltung steht das Projektteam gerne zur Verfügung: Kontakt

Auch über Feedback zur Serie würden wir uns freuen.