Ein besonderer Blick auf 37° Nordost (2. Teil)
Wer schon durch das Quartier am Stadionbogen geflogen ist, wird auch am Stadtquartier Freude haben. Denn auch hier konnten wir die Planung als dreidimensionales Modell erstellen lassen, um zu zeigen, was wir an der Schnittstelle zwischen Stadtmitte und Butendorf vorhaben.
Die genaueren Infos zum Video sind in der Videobeschreibung auf Youtube zu finden. Viel Spaß.
Masterplanung: ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS, Köln und Planergruppe, Essen
Visualisierung (inkl. Erstellung des Videos): Lars-Fabian Wynands, Dortmund
Videobearbeitung: Merle Lehmann, Stadt Gladbeck
Was sehen wir in diesem Video
Das Stadtquartier erstreckt sich von der Wilhelmstraße im Norden bis zur Bergmannstraße im Süden, zwischen Horster Straße und Steinstraße bzw. Goethestraße.
Wir starten mit einem Flug über das Stadtquartier. Ausgangspunkt ist der Bereich nördlich der zukünftigen Verbindungsstraße auf dem Tunnel. Hier soll in Zukunft v.a. gewohnt werden. Innenstadtnah in Mehrfamilienhäusern und trotzdem in einem grünen Umfeld. Wichtiger Teil der Planung ist die Wibbeltstraße, die heute mitten im Baublock endet, in Zukunft aber die zentrale Nordsüdachse für den Fuß- und Radverkehr sein wird. Kurz vor der Verbindungsstraße weitet sich die Straße auf. Es entsteht ein vielfältig nutzbarer Platz im Übergang zwischen Stadtmitte und Butendorf.
Wir fliegen nach Westen und blicken noch einmal auf den Nordteil des Stadtquartiers bevor wir uns die interessanteste Fläche von 37° Nordost von oben anschauen. Hier sind heute noch der Festplatz und die Große Steinhalde zu finden. In Zukunft ist eine Dreiteilung vorgesehen. Direkt an der Verbindungsstraße entsteht eine Art Campus, auf dem in zukunftsweisenden Branchen gearbeitet wird. Der Grünzug trennt und verbindet zugleich diesen Arbeitsort von einem weiteren Wohnbereich. Wie in Butendorf üblich kann hier u.a. in Reihenhäusern gewohnt werden, aber auch in Mehrfamilienhäusern.
Im zweiten Teil tauchen wir tiefer in die Planung ein und starten diesmal im Süden. Exemplarisch wird ein Baublock mit den Wohngebäuden und einem Innenhof in der Mitte gezeigt. Platz ist hier für die privaten Gärten und einen gemeinschaftlich nutzbaren Bereich mit Aufenthalts- und Spielflächen.
Es geht weiter mit dem Grünzug, der den Wittringer Wald mit dem Stadtteilpark Butendorf verbindet. Entlang der Achse mit Fuß- und Radweg reihen sich unterschiedlich nutzbare Räume auf. Grünflächen dienen dem Aufenthalt aber auch der Förderung der Artenvielfalt in diesem innerstädtischen Umfeld. Dazu gibt es Plätze für die sportliche Betätigung und die Interaktion.
Im Übergang zum „Campus“ wird deutlich, dass auch hier der öffentliche Raum grün gestaltet und auf den Aufenthalt ausgerichtet ist. Die Erdgeschossnutzungen bieten dafür die Anlaufstellen mit Cafés und ähnlichen Einrichtungen. Die Kund:innen kommen aus den Gewerbebetrieben des Campus, aus den umliegenden Wohnquartieren und natürlich aus ganz Gladbeck.
Wir fliegen nun entlang der neuen Verbindungsstraße auf dem Tunnel, die auch im Übergang von der Stadtmitte nach Butendorf besonders einfach zu queren ist. Damit entsteht eine attraktive Verbindung zwischen den Stadtteilen für den Fuß- und Radverkehr.
Wir enden mit einem tollen Überblick über das Stadtquartier. Links (also im Süden) ist die Bergmannstraße zu erkennen, ganz rechts (also im Norden) die Verbindungsstraße. Dazwischen werden attraktive Orte für den Aufenthalt, die Naherholung und natürlich für das Wohnen und Arbeiten geschaffen.
Hier noch einmal der Hintergrund (wie schon beim ersten Video).
Für 37° Nordost wurden Teile der Planung als dreidimensionales Modell erstellt. Dabei wurde nicht nur den Baukörpern eine Höhe gegeben, auch die Freiräume wurden entsprechend der Vorgaben aus der Masterplanung mit Bäumen, Sträuchern und Stadtmöbeln versehen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Menschen (und Tiere) die dieses Planungsszenario mit Leben füllen.
Was man mit dieser Visualisierung so alles machen kann, konnte eine kleine Gruppe von Freiwilligen Bürger:innen im letzten Sommer erleben. Die Ausstattung der Technischen Universität Dortmund machte es möglich, mit Hilfe von VR-Brillen (VR = Virtuelle Realität) direkt in die Planung einzutauchen.
Einen Eindruck davon kann ein virtueller Flug durch die Planung bieten, den sich alle Interessierten gerne über den untenstehenden Link ansehen können. Aufgrund der großen Datenmenge wird das Video über die bekannte Plattform Youtube bereitgestellt. Über die Einzelheiten zum Datenschutz werden Sie beim Klick auf das Video informiert.
Lassen Sie uns gerne einen Kommentar zum Video dar, ob Lob oder Kritik, ob Anmerkungen oder Fragen.