Ein besonderer Blick auf 37° Nordost

Eine städtebauliche Idee aus einem Plan herauszulesen ist nicht so einfach, wenn man sich nicht gerade von Berufs wegen damit auskennt. Daher ist es wichtig, diese Planungen auf anderen Wegen zu präsentieren.

Für 37° Nordost wurden Teile der Planung als dreidimensionales Modell erstellt. Dabei wurde nicht nur den Baukörpern eine Höhe gegeben, auch die Freiräume wurden entsprechend der Vorgaben aus der Masterplanung mit Bäumen, Sträuchern und Stadtmöbeln versehen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Menschen (und Tiere) die dieses Planungsszenario mit Leben füllen.

Was man mit dieser Visualisierung so alles machen kann, konnte eine kleine Gruppe von freiwilligen Bürger:innen im letzten Sommer erleben. Die Ausstattung der Technischen Universität Dortmund machte es möglich, mit Hilfe von VR-Brillen (VR = Virtuelle Realität) direkt in die Planung einzutauchen.

Einen Eindruck davon kann ein virtueller Flug durch die Planung bieten, den sich alle Interessierten gerne über den untenstehenden Link ansehen können. Aufgrund der großen Datenmenge wird das Video über die bekannte Plattform Youtube bereitgestellt. Über die Einzelheiten zum Datenschutz werden Sie beim Klick auf das Video informiert.

Lassen Sie uns gerne einen Kommentar zu Video dar, ob Lob oder Kritik, ob Anmerkungen oder Fragen.

37° Nordost – Gladbeck wächst zusammen – Virtueller Rundflug Quartier am Stadionbogen
  • Masterplanung: ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS, Köln und Planergruppe, Essen

  • Visualisierung (inkl. Erstellung des Videos): Lars-Fabian Wynands, Dortmund

  • Videobearbeitung: Merle Lehmann, Stadt Gladbeck

Was sehen wir in diesem Video?

Wir nehmen Sie mit auf einen Flug über das Quartier am Stadionbogen, wo es, gegenüber des Freibades Gladbeck und des Vestischen Kampfbahn, in Zukunft einen attraktives, durchgrüntes Quartier zum Arbeiten und Wohnen geben wird. Wir starten nördlich des Freibades und fliegen in Richtung Süden über die Tunneldecke, auf der ein breiter Grünzug angelegt ist, mit Wegen und unterschiedlich nutzbaren Grün- und Sportflächen. Mit einem Schwenk nach Osten blicken wir auf die zentrale Achse, die in Zukunft den Stadtteil Butendorf mit dem Wittringer Wald verbinden wird. Am neuen Parkeingang befindet sich ein großer Pavillon, der Schutz vor Regen und Sonnen für einen angenehmen Aufenthalt bietet. Das schauen wir uns im Tiefflug an bevor wir wieder nach oben steigen um den Bereich noch einmal vor dem Hintergrund mit Freibad, Stadion und Wittringer Wald zu sehen (Blick nach Westen).

Im zweiten Teil starten wir am östlichen Rand des Quartiers am Stadionbogen. Hier ist der Quartierseingang aus Butendorf heraus, zudem erreicht ein Fuß- und Radweg aus der Stadtmitte hier das Quartier von Norden (im Bildausschnitt rechts). Wir fliegen in die zentrale Ostwestachse hinein und sehen uns die Gebäude genauer an, die sowohl dem Arbeiten als auch dem Wohnen dienen können. Wir biegen ab in einen der vielen Innenhöfe des Quartiers. Hier entstehen halböffentliche Räume für Aufenthalt und Spielen v.a. für die Bewohner:innen des Baublocks. Auch private Freibereiche sind hier zu erkennen. Direkt an der Straße wird in den Gebäuden hauptsächlich gearbeitet. Die Erdgeschosszonen können dabei besonders belebt sein mit Cafés, Restaurants oder anderen Dienstleistungen. Die Straße selbst soll als Shared Space ausgestaltet werden. Alle Verkehrsteilnehmenden sind gleichberechtigt und müssen auf einander Acht geben. Niemand hat aufgrund der Wahl des Verkehrsmittels mehr Rechte als die anderen.