7. Sitzung des Projektbeirates wird zum Streifzug

Die Mitglieder des Gremiums machten sich selbst ein Bild von dem Bereich, für den im kommenden Jahr Fördermittel bei der Städtebauförderung beantragt werden sollen.

Am Dienstag, 8. Juli 2025, wurde die Sitzung des Projektbeirates „37° Nordost“ einmal anders abgehalten. Bei glücklicherweise stabilen Wetterverhältnissen zeigte das Projektteam zusammen mit dem begutachtenden Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen den Mitgliedern jenen Bereich, auf den in den kommenden 10 Jahren (ab 2027) ein spezieller Fokus der Stadtentwicklung gelegt werden soll.

Um den doch recht komplexen Prozess mit Integriertem Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), Förderantrag und allem was folgt etwas greifbarer zu machen, hat man sich nun die Orte für mögliche Maßnahmen einmal direkt angeschaut. Die folgende Route wurde abgelaufen:

Los ging es an der Uhlandstraße, einem zentralen Bereich der Sanierungsgebiete.

Der Weg führte die Gruppe zwischen den Halden hindurch entlang der Großen Steinhalde zum Festplatz. Eine mögliche Abtragung der Halde soll auch für die Antragstellung bei der Städtebauförderung geprüft werden.

Im Stadtteilpark Butendorf steht nicht nur die Neugestaltung der Skateranlage an. Der gesamte Park könnte mittelfristig um mit Mitteln der Städtebauförderung umgebaut werden.

Mit dem Weg bis zur Ringeldorfer Straße und entlang von Land- und Grabenstraße verschob sich der Fokus des Streifzuges wieder in die Sanierungsgebiete.

Den Schlusspunkt bildete dann der Bereich um den Oberhof und den Bahnhof Ost. Hier wurde jüngst ein wichtiges Signal von einem privaten Bauträger gesetzt, der auf der Fläche des ehemaligen Busbahnhofs ein ambitioniertes Projekt umsetzen möchte. Dies würde Hand in Hand gehen mit den Maßnahmen der Deutschen Bahn am Bahnhaltepunkt, dem neuen Busbahnhof als Projekt von Stadt und Vestischer sowie der Neugestaltung des Eingangs zu Fußgängerzone.

Route des ISEK-Streifzugs am 8. Juli 2025

Der geplante Antrag im kommenden Jahr wird unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Zum einen können mit dem Stadtteilpark und dem Eingang zur Fußgängerzone am Oberhof konkrete bauliche Maßnahmen mit Unterstützung der Mittel von Bund und Land umgesetzt werden. Während dessen wird versucht in den Sanierungsgebieten vor allem den privaten Eigentümer:innen zu helfen, ihre Immobilien zu sanieren und damit fit für die Zukunft zu machen. In der Summe wird dies die Qualität der ausgewählten Bereiche erhöhen. Neben Maßnahmen in den Gebäuden und Wohnungen besteht die Möglichkeit Unterstützung bei der Begrünung von Innenhöfen und der Verschönerung von Fassaden zu bekommen. Diese Hilfe liegt z.B. in der Suche nach Fördermöglichkeiten sowie bei der Auswahl, der Planung und der Umsetzung von baulichen Maßnahmen.

Das Projektteam wird – zusammen mit dem Büro Dr. Jansen – in den kommenden Monaten weiter an dem ISEK und den darin enthaltenen Maßnahmen arbeiten. Die interessierte Öffentlichkeit wird dann im Herbst die Gelegenheit erhalten, mehr über die Maßnahmen und den ganzen Prozess zu erfahren. Mehr Informationen zu dieser öffentlichen Veranstaltung erhalten Sie natürlich hier sowie über alle Kanäle der Stadtverwaltung.

 

Für Erläuterungen zum Thema Städtebauförderung besuchen Sie gerne unseren FAQ-Bereich.